Great Ocean Road Tour - Von Melbourne nach Adelaide



Wir verließen Melbourne am Anfang der letzten Woche, ohne uns noch einmal mit Matty (dem Australier) zu treffen, da uns die Zeit davon rennt und wir nicht mehr auf ihn warten wollten.
Unsere nächste Station war die Great Ocean Road. Doch bevor wir in den wunderbaren Genuss kamen, hatten wir unsere erste Autopanne: Wir standen gerade auf einer Dirtroad, etwas abseits der Great Ocean Road und haben eine Pause gemacht. Nachdem wir fertig waren und weiter fahren wollten, passierte es - der Motor ging nicht mehr an. Also drehte ich den Schlüssel wieder in 0-Positon und versuchte es nochmal. Doch dann das - alles war tot! Es ging nichts mehr - kein Licht, keine Hupe, keine Anzeigen und keine Zentralverieglung. Es musste also an der Batterie liegen und das tat es auch. Der "Tunnel", mit dem das rote Kabel an der Batterie befestigt ist, war geplatzt (siehe Foto)! Glücklicherweise haben wir es geschafft, nochmal einen Kontakt zur Batterie herzustellen, so dass wir mit dem Auto langsam in die Werkstatt fahren konnten. Hätte das nicht geklappt, hätten wir das Auto abschleppen lassen müssen, was mindestens 150 Dollar gekostet hätte. (Zudem hatten wir dort gar kein Handyempfang, also hätten wir den Abschleppdienst auch gar nicht anrufen können)

Nach dieser Panne hatten wir dann aber drei wunderschöne Tage mit wunderschönem Wetter. Wir waren froh, dass wir mit dem eigenen Auto unterwegs waren und uns soviel Zeit lassen konnten wie wir wollten. Fast alle Reisegruppen bieten für die Great Ocean Road nur einen Tagesausflug (von Melbourne!) mit dem Bus an, mit dem man den Ausflug meines Erachtens nicht annähernd so gut genießen kann.

auf dieser dirtroad hatten wir kurze Zeit später unsere erste kleine Autopanne

den Terminal hat es komplett zerhauen...!



hier haben wir zwei Koalas in den Eukalyptusbäumen entdeckt...


12 Apostel - ein unglaublich schönes Gefühl diese mit eigenen Augen zu sehen!





die "London Bridge" ist 1990 zum Teil eingestürzt! (siehe Infobild)




Die letzten 500 Kilometer von der Great Ocean Road bis nach kurz vor Adelaide meisterten wir dann an einem Tag. Am Osterfreitag-morgen fuhren wir dann in die City und wollten uns ersteinmal eine Unterkunft suchen. Da bei uns zur Zeit wieder Geld sparen angesagt ist, sind wir zum Campingplatz gefahren und wollten auf ein normalen unpowered Platz einchecken. Doch auf dem Campingplatz warteten zwei Sachen die uns noch nie passiert sind. Erstens war ein normales kleines Stück Rasen genau so teuer wie eine Nacht im Hostel (!) und zweitens war der Campingplatz komplett ausgebucht. Na klar - es muss Ostern sein. Daran hatten wir bis dahin garnicht gedacht.
Gleich darauf haben wir alle Campingplätze in Adelaide und Umgebung angerufen und nach der Verfügbarkeit nachgefragt, doch sie waren wirklich alle, ohne Ausnahme ausgebucht!
Glücklicherweise haben wir nach ein paar Recherchen im Internet ein gutes Angebot zum Übernachten gefunden. Das ganze nennt sich Couchsurfing.: Manche Leute, die noch Platz in ihrer Wohnung haben, geben ein Angebot auf und lassen andere Leute gegen Bezahlung, oder manchmal auch umsonst, bei sich wohnen.
Wir wohnen jetzt also schon seit einer Woche bei einem Australier in der Wohnung, haben ein eigenes Zimmer und bezahlen weniger als auf einem billigem Campingplatz! Das Schöne ist, dass wir uns alle wirklich gut verstehen und die Woche mit schönen Strandtagen und Volleyballturnieren, leckeren Fish und Chips Mahlzeiten bei Sonnenuntergang im Meer, oder gemütlichen Lagerfeuernächten bei 30°C (!) mit Gitarrenspiel, verbrachten.

Eier suchen zu Ostern ;)

statt Eier haben wir kühles Bier gefunden. Danke lieber Osterhase.

die Angelprofis am Werk - mit echten Muscheln!

ein Teil unseres Essen und Trinken-Vorrates - Jetzt kann die Reise starten


Doch trotz der schönen Zeit, die wir hier haben, wollen wir morgen früh aufbrechen und weiter nach Perth fahren um dort wieder zu arbeiten.
Wir werden also jetzt über die Nullarbor Plain mehr als 3000 Kilometer durch das NICHTS fahren und demzufolge sicher auch eine zeitlang nicht zu erreichen sein. Macht euch also bitte keine Sorgen ;)

Wir melden uns, sobald wir in Perth angekommen sind. Dann werde ich auch das Great Ocean Road Video online stellen, denn ich hatte bis jetzt leider noch keine Zeit dieses zu schneiden...

Cheers,
René und Jana

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South West Rocks to Melbourne

Nach dem schönen Aufenthalt in South West Rocks, verabschiedeten wir uns von den netten Werkstattbeitzern, gaben die Schlüssel ab und fuhren weiter nach Melbourne. Wir sind von morgens bis abends gefahren und dadurch auch ziemlich schnell voran gekommen. Einzig in Sydney hielten wir nochmal drei Tage lang und genossen das schöne Wetter.
Von Sydney aus gibt es zwei Wege nach Melbourne - den Freeway-Weg und den Highway-Weg. Der Freeway-Weg ist um einiges kürzer, doch dafür sieht man die ganze Zeit nichts anderes als Autobahn. Desshalb entschieden wir uns dazu, über den Highway zu fahren, der entlang der Küste verläuft und viel schönere Landschaft zu bieten hatte.





kurzer Zwischenstopp für eine Partie Minigolf...




morgendliche Alkoholkontrolle der Police - wird langsam zur Gewohnheit

 die Autofahrt entlang der Küste hatte es in sich ;)


Letzten Sonntag kamen wir in Melbourne an und suchten uns zu aller erst eine Unterkunft. Leider mussten wir feststellen, dass sogut wie alle Hostels ausgebucht waren.
Der Grund: Dieses Wochenende findet in Melbourne die Formel 1 statt und desshalb ist in der Stadt zur Zeit wirklich sehr viel los. Zudem hat in dieser Zeit jedes Hostel seine Preise um mindestens 10 Dollar/Nacht angehoben, wesshalb wir uns entschieden haben, auf einen Caravanpark, etwas außerhalb Melbourne's, zu fahren und zu Zelten.
Dies war die günstigste und sicher beste Variante, jedoch wird es jetzt abends im Zelt langsam wirklich kalt. Man merkt also einen deutlichen Temperaturwechsel.
Wie lange wir jetzt noch in Melbourne bleiben werden wissen wir noch nicht genau. Eigentlich wollten wir uns noch mit Matty treffen (unseren Appartmentmitbewohner), der am 7. April nach Melbourne kommt und hier 22 Jahre lang gelebt hat. Doch angesichts dessen, dass uns die Zeit langsam davon rennt, sind wir am überlegen demnächst (d.h. innerhalb der nächsten Tage) weiter zu fahren.
Unser nächstes Ziel wird dann also die Great Ocean Road sein, auf die wir uns schon sehr freuen.




krasser Baumstamm - im Melbourne Museum

auf der Leinwand wird Live die Formel 1 übertragen... 
(ca. 5 Kilometer vom tatsächlichen Geschehen entfernt)


Im übrigen haben wir jetzt damit begonnen, (öfter) zu filmen, damit ihr auch mal bewegte Aufnahmen zu Gesicht bekommt. Je nachdem wann ich demnächst Zeit habe, werde ich die Videos mal schneiden und sobald die Internetverbindung passt auf den Blog stellen... 

Viele Grüße aus Victoria/Melbourne - Australien =)

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Nimbin und South West Rocks

Nachdem wir in Byron Bay noch etwas entspannt und gefeiert (passt das zusammen?) haben, sind wir früh am morgen nach Nimbin aufgebrochen. Der Weg war einer der anspruchsvollsten für uns und das Auto, da es die ganze Zeit Berg auf - und Berg ab ging. Rechts, Links, Gerade aus, 90 Km/h, Kurve - 25 Km/h. Zusätzlich verschwerte uns ab und zu eine nasse Fahrbahn den Weg...
Trotzdem sind wir gut in Nimbin angekommen und freundeten uns gleich mit zwei anderen Backpackern an, mit denen wir die nächsten zwei Tage verbrachten.


unser Abendbrot kam sogar bis ans Zelt!

Die Stadt bestand im übrigen fast nur aus einer langen Straße, auf der sich massig Shops (Kneipen, Sourveniershops, Hippistuff usw.) befanden. Wenn man die Straße einmal auf und ab ging, redeten uns ca. 15 Hippis, Aboriginals oder Omas an, die uns fragten ob wir Hasch, Cookies (Haschkekse) oder Magic Mushrooms (Pilze) kaufen wollen.
Der Konsum von Gras ist in Nimbin im Übrigen doch nicht legal (so, wie es überall im Internet steht), wird von der Polizei aber weitestgehend tolleriert!
Wir verbrachten zwei schöne Tage in diesem Ort. In dieser Zeit gingen wir ins Museum, welches die Geschichte der Stadt widerspiegelte, aßen ein paar Cookies mit den anderen Leuten, genossen das schöne Wetter und fuhren zu den nahegelegenen Wasserfällen in denen man baden konnte...


an einer Liane konnte man sich aus 12 Meter Höhe...

...ins Wasser stürzen!

doch Jana bevorzugte die niedrigere Variante ;)



Am Freitag morgen sind wir dann weiter gereist und die meißte Zeit des Tages gefahren. Samstag Mittag sind wir dann in Kemspey angekommen, - der Ort, an dem wir vor einem halben Jahr unseren Unfall mit dem Van hatten.
Da uns damals zwei liebe Leute aufgenommen haben, denen die Werkstadt in der unser Van stand, gehörte, entschieden wir uns, sie besuchen zu fahren. Sie freuten sich wirklich sehr darüber und wir aßen mit ihnen Lunch und redeten über unsere Zeit in Australien. Dieses Mal konnten wir uns im übrigen viel besser mit ihnen verständigen, da unser Englisch wirkliche Vorstschritte gemacht hat.
Zu unserer Freude boten die zwei uns dann sogar ihre Unit (eine Art Ferienhaus), die in South West Rocks liegt, an.
Die letzten drei Tage haben wir jetzt also in einer sehr schönen Ferienwohnung verbracht, welches mehrere Zimmer hatte (darunter sogar zwei Schlafzimmer) - und das alles nur für uns :)
South West Rocks, ist im übrigen eine kleine Siedlung, in die wir sonst nie gefahren wären. Es hat sich aber wirklich gelohnt, da es hier einen wunderschönen Strand, nette Leute und viele Freizeitattraktionen gab.


in der Unit beim Kokusnussschneiden





riesige Qualle am Strand

Wir sind jetzt noch ca. 1500 Kilometer von Melbourne entfernt und wollen den Weg jetzt mit wenigen Stops (eventuell nochmal in Sydney) durchfahren...

Liebe Grüße

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Byron Bay

Heute morgen sind wir aus dem Hostel ausgecheckt und weiter nach Byron Bay gefahren. Vorher haben wir uns aber noch etwas Stuff für das Auto und noch ein neues Zelt gekauft (diesesmal ein 3 Mann-Zelt, welches bedeutend kleiner ist, dafür aber weniger Platz weg nimmt, schneller Aufzubauen und perfekt auf unsere Zwecke ausgerichtet ist).

eine tote Marine stinger (Qualle) am beach von Surfers Paradise

auf dem Weg zum Kino in Surfers :P

In Byron Bay angekommen, haben wir erstmal das neue Zelt aufgebaut und danach die Gegend erkundet. Die Stadt ist total chillig und von Shoppingläden überhäuft. Jedes dritte Auto ist ein Campervan und an jeder Ecke sieht man einen Hippie ;)
Später sind wir dann noch zum Leuchtturm gelaufen, der ziemlich bekannt ist, da er am östlichsten Punkt des australischen Festlandes steht...

Das neue Zelt wirkt im Vergleich zum Auto etwas mickrig ;) Ist aber dafür umso praktischer...

unsere Aussicht vom Campingplatz in Byron Bay!

...am östlichsten Punkt Australiens!

und zum Schluss nochmal ein HDR-Bild vom Leuchtturm in Byron Bay

Unser Auto fährt sich im übrigen sehr gut. Es ist ein ziemlich anderes Gefühl als mit dem Station Wagon zu fahren. Lediglich die Gearbox hat ein paar Probleme und schaltet nicht, wenn man beim Starten des Autos zu langsam fährt. Desshalb muss ich am Anfang immer kurz Vollgas geben! Das ist aber bis jetzt das einzige Problem an dem Auto.
Wir haben vorhin auf dem Campingplatz einen Australier kennen gelernt, der sich ganz gut mit Autos auskennt und der uns jedes Detail am Auto genauer erklärt hat und mit dem wir zum testen auch mal den Reifen gewechselt haben. Jetzt sind wir also bestens für das Outback vorbereitet ;)

Heute abend werden wir noch etwas BBQ machen und Bier trinken und morgen früh wollen wir uns mit 2 Leuten zusammen zwei Surfboardss ausleihen und (diesmal ohne Surfschule) unsere Künste unter Beweis stellen :P

Danach geht es dann ab nach Nimbin, von woaus wir den Blog sicher wieder aktualisieren werden...

Ps. Wir sind jetzt wieder in New South Wales und nicht mehr in Queensland. Hier haben wir die Uhr um eine Stunde vor gestellt, dh. dass wir jetzt eine Zeitverschiebung von 10 Std. zu Deutschland haben...

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Theme Parks und Surfers Paradise

Seit vier Tagen sind wir jetzt endlich wieder "frei" und jetzt haben wir unsere Reise durch Australien endlich fortgesetzt.
Nachdem wir unsere Abreise wegen des starken Regenfalls um einen Tag verschoben hatten, ging es Mittwoch los in Richtung Süden zur Gold Coast.
Vorher haben wir noch schnell neue Vorderreifen aufsetzen lassen damit wir einen guten Start mit dem neuen Auto haben. Doch leider wurde unsere schöne Capingstimmung schon bald etwas getrübt, als wir abends auf dem Campingplatz ankamen und unser Zelt in der Dunkelheit, bei Regen und Moskitos aufbauen mussten. In diesem Moment haben wir unser schönes altes Apartment sehr vermisst ;)

Das erste mal Zelten in Australien

Die letzten zwei Tage waren wir dann in "Dreamworld" - Australiens größtem Freizeitpark mit dem höchsten freien Fall der Welt, und in "White Water World", ebenfalls Australiens größter Wasserpark. Dies waren zwei sehr schöne Tage die wir sehr genossen haben, doch leider haben wir uns etwas verbrannt da wir die Sonne mal wieder unterschätzt haben...


 

 



Heute morgen haben wir dann den Campingplatz verlassen und unser 4-Mann-Zelt in den Müll geschmissen (da es die ganze Zeit hinein geregnet hat, ziemlich gestunken hat und allgemein zu alt und kaputt war). Wir werden uns jetzt sicherlich ein neues 2-Mann-Zelt kaufen, da dieses dann weniger Platz weg nimmt und deutlich schneller aufzubauen ist.
Doch die nächsten 3 Tage verbringen wir jetzt in einem Hostel in Surfers Paradise. Hier reisen täglich hunderte Backpacker an, und zwar aus einem Grund: Hier gibt es die besten Partys und die schönsten Wellen-Sandstrände.
Den Strand haben wir heute übrigens schon erkundet, doch nachdem ein Mann von einer Qualle gestochen wurde und ins Krankenhaus musste, sind wir heute lieber nicht ins Wasser gegangen...

...in der Mall in Surfers - direkt dahinter kommt das Meer

 

 
am Strand wurde mit Schildern vor den Quallen gewarnt!

und kurze Zeit später hat es auch schon jemanden erwischt.
Doch er wurde mit dem Jet ski aus dem Wasser geholt und Rettungskräfte kümmerten sich gleich um ihn.

 
und zum Schluss noch ein HDR-Bild


Jetzt müssen wir aber auch schon wieder los, denn wir wollen uns gleich noch Alice in wonderland 3D im Kino ansehen :)

Cheers

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