Donnerstag, 5. November 2009

Grapes thinning in Jandowae

Nach fast 300 Kilometer fahrt nach Jandowae, sind wir vorletzten Sonntag im Caravanpark angekommen, in dem wir auch gleich die Farmerin und unsere 10 Mitarbeiter (alles Backpacker, darunter 6 Deutsche, 2 Briten und 2 Belgier) kennen lernten.Mit der Farmerin fuhren wir nach der Ankunft auf das Weinfeld, auf dem sie uns eine kurze Einweisung für die Arbeit am nächsten Tag gab.
Arbeitszeit: 6.00 bis 16.00 Uhr. Aufgabe: Weinpflanzen von den unteren Ästen befreien (ausdünnen), damit die Grapes (Weintrauben) besser wachsen können. Die Grapes waren noch ganz klein - also nix mit naschen ;)



 

 


An und für sich war diese Arbeit eine der angenehmsten und leichtesten, die wir in Australien je gemacht haben - wäre da nicht die absurde Hitze (im inneren war es 5°C wärmer als an der Küste), das ständige Bücken (welches nach zwei Tagen mit starken Schmerzen verbunden war) und die Kakteen, in die wir gefühlte 500 mal hinein fassten.
Außerdem lagen auf der Farm jeden Tag tote Kängurus, die einen bestialischen Gestank von sich gaben. Kängurus waren aber nicht die einzigen Tiere, denen wir begegneten. Nachdem ich eine riesige Kragenechse in meinem Strauch entdeckte, die mich anfauchte und der Brite eine (ungiftige) Schlange in seinem Strauch hatte, arbeiteten wir schon etwas vorsichtiger ;)
Aus den Arbeitszeiten von 6.00 bis 16.00 Uhr wurden dann auf einmal Arbeitszeiten von 6.00 bis 18.30 Uhr. Wir arbeiteten also jeden Tag zwischen 11 und 13 Stunden was uns aber ganz recht war denn abends liesen die Temperaturen etwas nach.
Durch unsere langen Arbeitszeiten und dadurch, dass wir alle relativ schnell gearbeitet haben, war das Feld (leider) nach 5 Tagen fertig ausgedünnt, wesshalb unsere Arbeit in Jandowae damit beendet war.
Am 2. Januar werden dann für 2-3 Wochen die Weintrauben geerntet und falls wir in der Zeit noch in dieser Gegend sind, dürfen wir dann noch einmal auf dieser Farm arbeiten.


Arbeitsweg: 12 Kilometer geradeaus.


Die Farmtoilette wurde auch von Tieren genutzt.

 
ja, auf dem Feld wird man braun ;)



 
nach der Arbeit


...rote, gelbe, blaue Bäume: alles schon gesehen!



Zur Zeit sind wir wieder in Brisbane und suchen hier weiter nach einem Job - diesmal aber erstmal nicht mehr im Farmbereich.
Viele Grüße aus dem warmen Australien senden Euch
Jana und René

Samstag, 24. Oktober 2009

Back to Brisbane

Wir haben uns vorgenommen, unseren neuen Blogeintrag mit schönen Nachrichten zu verfassen.
Hier ist er. Und hier ist die schöne Nachricht: Ab Montag haben wir ertsmal wieder einen neuen Job!
Aber fangen wir ersteinmal von vorne an: In Gatton haben wir im Farm und Fruitpickingbereich leider, trotz großer Bemühung keine Arbeit gefunden, da die Saisson bei den meisten Farmen vorbei war und es nichts mehr zu tun gab.


Wäsche trocknen in Gatton


 Homeparty in Gatton

Desshalb hatten wir uns dazu entschlossen, nach Brisbane zu fahren und dort Arbeit zu suchen. Das klingt jedoch leichter als es war. Wir haben es bei allen Einkaufsketten (wie Woolworths, IGA, Coles...), in vielen Restaurants (kitchenhand, waiter/ess), bei Cityworks (alle möglichen Jobs wie Reinigung, Bäume verschneiden usw.) versucht, doch eine positivere Antwort als "ja, dann lasst doch mal eure Resumes da, und wir rufen euch dann irgendwann an" haben wir nicht bekommen.
Es ist hier also auch nicht ganz so leicht Arbeit zu finden, wie wir uns das vorgestellt haben.

Letzte Woche unterhielten wir uns mit einer anderen Backpackerin, die das selbe Problem hatte, sich allerdings später in einem Jobcenter anmeldete und innerhalb von ein paar Tagen gleich 5 Zusagen hatte.
Gestern entschlossen wir uns ebenfalls zu diesem Schritt und wurden gleich gefragt, ob wir nicht in Jandowae (ca. 260 Kilometer von Brisbane entfernt) für 7-10 Tage Grapes thinning (Weintrauben ausdünnen) machen wollen. Na klar. Warum nicht? Wir bekommen 17,60 Dollar die Stunde und können 8 bis 10 Stunden am Tag arbeiten.
In einer Stunde brechen wir auf und fahren wieder nach Gatton, da dies auf dem Weg liegt. Dort werden wir ein paar Leute besuchen und morgen früh dann weiter nach Jandowae fahren, wo wir uns schon einmal vorstellen werden und Montag mit dem Arbeiten beginnen.
Nach diesem Job werden wir dann sicher wieder nach Brisbane zurückkehren und uns einen längerfristigen Job in der City suchen.


größere Ansicht


Oktoberfest in Brisbane mit deutscher Bratwurst :-)


 Homeparty mit ein paar Australiern in Brisbane



Geplant war es, zu Silvester in Sydney zu feiern, doch wenn wir hier einen guten, langfristigen Job bekommen dann wollen wir bis nächstes Jahr durcharbeiten. Gerade in der Weihnachtszeit gibt es besonders viel zu tun und bezahlt werden wir in dieser Zeit mit Sicherheit auch besser.

Ansonsten geht es uns sehr gut in Australien. Wir führen hier ein richtiges Backpackerleben, an welches wir uns aber schon sehr gewöhnt haben und es langsam anfangen zu lieben.
In Australien gibt es an jeder Ecke einen freien BBQ-Grill auf dem wir häufig unser Essen zubereiten. Zusammen mit unserem portablen Gaskocher sind wir hier also für jede Mahlzeit perfekt ausgestattet.
Strom bekommen wir hier auch durch die vielen, freien Powerpoints (Steckdosen), duschen gehen wir in Brisbane immer am Beach - wenn auch kalt - und wir schlafen nun jede Nacht im Auto. Man spart wo man kann ;)
Hinzu kommt, dass man hier sehr schnell, viele neue Leute kennen lernt, mit denen man immer etwas zu reden hat, sich somit sein Englisch aufbessern kann, und einfach nur Spaß hat.
Hier noch ein paar Bilder von Brisbane und unserem Alltag:

 

 


Kirche in Brisbane - umgeben von Wolkenkratzern


 

 
unser Hauptnahrungsmittel in Australien ;)



 

 

 

 

 
unsere Wohnstube :-P



Wir wünschen euch ein schönes Wochenende und gemütliche Herbsttage. Langsam zeigt sich ja schon ein kleiner Temperaturunterschied ;)



René und Jana

Sonntag, 4. Oktober 2009

Arbeitsuche in Gatton

Nach mehreren Telefonaten mit Farmern und genau so vielen Absagen, entschlossen wir uns letzte Woche dazu, doch nicht nach Munduberra zu fahren um dort Arbeit zu finden. Die Saison geht dort erst in ein paar Wochen wieder los, doch so lange konnten wir nicht mehr warten.
Statt Munduberra war unser nächstes Ziel Gatton - eine kleine Stadt, ca. 100 Kilometer westlich von Brisbane entfernt.
Auf unserem Weg Richtung Süden, bogen wir noch nach Tin Can Bay ab - einem ganz kleinen Dörfchen, in dem eine alte Frau jeden Morgen Delfine füttert.
Dort bekamen wir einen kleinen Fisch und durften die Delfine auch selber füttern:






Danach fuhren wir mit Robert und Doreen, die wir in Hervey Bay kennen gelernt haben, weiter und kamen zwei Tage später in Gatton an. Nach dem Harvest Guide (Erntekalender) fängt hier gerade die Zwiebel Saison an, wesshalb wir uns gute Chancen zum Arbeiten erhofften.
Nach einer langen Arbeitssuche mit etlichen Bewerbungen und Farmbesuchen haben wir Donnerstag auf einer riesigen Zwiebelfarm gearbeitet. Die Zwiebeln mussten so schnell wie möglich geerntet werden und in einen riesigen Korb geschüttet werden. Pro vollem Korb gab es 40 Dollar - nicht schlecht, wenn man nicht über zwei Stunden brauchen würde um diesen zu füllen und drei Leute an einem Korb arbeiten würden. 40 Dollar in zwei Stunden durch drei Leute macht also einen Stundenverdienst von unter 6 Dollar. Reine Abzocke.
Unser Geld bekamen wir einen Tag später in einem kleinen Schuppen Bar auf die Hand. Das riecht verdammt nach Schwarzarbeit und die abgezogenen Steuern werden sich die Farmer mit großer Wahrscheinlichkeit selber in die Tasche stecken.


Abendessen mit Robert und Doreen auf einer Rest Area.

Gestern waren wir auf einer Homeparty von Leuten, die wir hier kennen gelernt haben. Auf dieser Feier lernten wir viele neue Leute kennen die uns Telefonnummern und Adressen von Farmen gaben, auf denen die Leute nicht abgezogen werden. Morgen werden wir zu diesen Farmen fahren und unser Glück auf eine gute Arbeit erneut versuchen.
Wir sind zuversichtig und hoffen das beste - irgendwann muss es doch endlich mal klappen ;)

Sonntag, 27. September 2009

Whalewatching

Vor einer Stunde waren wir noch auf dem Boot und haben Wale beobachtet!
Wir haben uns nun nämlich doch zu einer Whalewatchingtour entschieden, da wir später sicher nicht mehr die Möglichkeit dazu gehabt hätten. Heute morgen sind wir aufgebrochen, vorbei an Fraser Island, türkisblauem Wasser und weißem Sandstrand. Nach einer halben Stunde fahrt, haben wir aus der Ferne auch schon die ersten Wale gesehen, die ein paar Kunststücke ausübten.
Insgesamt haben wir heute über 10 Wale gesehen, unter anderem auch eine Mutter mit ihrem kleinen Kind.
Eine wirklich sehr schöne, beeindruckende Tour, die wir so schnell sicher nicht vergessen werden.





 
 

In einer halben Stunde treffen wir uns mit vier anderen Backpackern um dann gemeinsam nach Tin Can Bay zu fahren. Dort soll man Delfine füttern können und das wollen wir uns nicht entgehen lassen.

Morgen rufen wir in Munduberra, einem Dorf, 200 Kilometer landeinwärts an und fragen nach Arbeit, denn wir haben gehört dass dort bald wieder Arbeiter gebraucht werden. Dort könnten wir dann ohne Workinghostel arbeiten und wir könnten endlich mehr Geld sparen. Denn Geld brauchen wir jetzt dringend. Gestern haben wir unser Auto durchchecken lassen, da die Spur wieder richtig eingestellt werden musste (Das Auto hatte einen leichten Linksdrall). Dabei wurde festgestellt, dass die beiden Vorderreifen dringend gewechselt werden müssen, da an den innenseiten des Profiles schon das Metall durchkam.
Der Spaß riss ein Loch von 250 Dollar in die Gemeinschaftskasse, die jetzt schnell wieder gefüllt werden muss.
Wir melden uns.
René und Jana

Donnerstag, 24. September 2009

Um euch zu beruhigen: Wir leben noch ;)

Seit dem letzten Blogeintrag ist jetzt schon wieder eine Weile vergangen, und wir haben eine Menge erlebt.
Ein paar Tage nach dem letzten Eintrag sind wir in ein anderes (Working)-hostel in Bundaberg eingecheckt, was im nachhinein betrachtet ein großer Fehler war.
Jana hat von 7 Tagen in der Woche gerade einmal einen Tag arbeiten dürfen! An diesem Tag haben wir beide zusammen auf einer Tomatenfarm arbeiten müssen. Alles kein Problem - bis auf die Bezahlung. Wir wurden dort per Eimer bezahlt und haben per fucked bucked (pro Eimer) gerade einmal 1,60 Dollar bekommen! Wir haben den ganzen Tag geschufftet, um diese riesigen Eimer mit Tomaten voll zu bekommen und haben am Ende des Tages 16 Eimer (andere haben nur 10 geschafft) pro Person zusammen bekommen. Das heißt, dass wir an diesem Tag gerade einmal 25,60 Dollar (ohne Steuern) verdient haben. - Einfach nur riesige Abzocke.
Bei anderen Arbeiten verdienen wir normalerweise 17 Dollar die Stunde!
Dazu kommt, dass uns so ein Idiot von der Farm mit einer Erntemaschine über die Rucksäcke gefahren ist, in dem unsere Sonnenbrillen waren. Meine Brille hat zum Glück nichts abbekommen, doch Jana ihre ist komplett im Arsch. An diesem Tag haben wir dadurch quasi mehr Geld verloren als gut gemacht.
Die nächste "schöne" Erfahrung war, dass wir in unserem Hostelzimmer Bugs hatten (irgend eine Art von Bettwanzen) und unser Zimmer erst nach zwei Tagen "evakuiert" wurde, weil das reizende Personal niemandem glaubte und die Bugs als Moskitos abstempelte.
Das einzigst Schöne war, dass wir in der letzten Zeit sehr viele neue Leute kennen gelernt haben, mit denen wir eine schöne Zeit hatten.


Feuer auf einem Feld




nach der Arbeit



Da die Saison in Bundaberg und anderen Regionen gerade vorbei ist, sind wir momentan wieder auf der Suche nach anderen Jobs. Gestern sind wir aufgebrochen und wieder ein Stückchen zurück in den Süden gefahren. Wir wollten ja in Brisbane auf dem Oktoberfest arbeiten aber leider wird kein Personal mehr benötigt (alle Stellen sind besetzt). Trotzdem wollen wir in den nächsten Tagen in Brisbane ankommen und uns dort Arbeit z.B. als Kitchenhand oder Waiter/ress (Küchenhilfe/Kellner/in) suchen.
Gestern haben wir ein paar Leute getroffen, die in einem kleinen Dorf, 200 Kilometer landeinwärts als Fruitpicker gearbeitet haben. Dort haben sie Arbeit ohne Workinghostel gefunden und konnten die ganze Zeit in ihrem Van schlafen. In drei Wochen geht dort, sowie in anderen Regionen wieder die Saison los und wir werden dann sicherlich wieder im ländlichen Bereich Arbeit suchen, da dies eine sehr gute Zeit ist, um Geld zu verdienen.
Momentan befinden wir uns in Hervey Bay. Diese Stadt liegt genau vor Fraser Island (größte Sandinsel der Welt) und wir sind am überlegen, ob wir uns hier eine kleine Tour auf diese Insel buchen. Doch von August bis Oktober sind vor Hervey Bay viele Wale, und desshalb fahren hier viele Boote zum Whalewatching aufs Meer. Desshalb wäre es vielleicht besser, jetzt eine Whalewatchingtour zu buchen, denn eine Tour auf Fraser Island könnte man auch später noch machen. Wir werden uns heute einmal genauer über die Preise der Touren erkundigen, warten ob der Sandsturm auch zu uns kommt (was er eigentlich in den naechsten Tagen muesste), und dann entscheiden.
Das war erstmal das wichtigste.
Bis bald

Dienstag, 8. September 2009

Wonderful experiences

Bis Mittwoch arbeiteten wir in Bundaberg noch auf den Farmen, bevor wir uns dann Donnerstag auf den Weg nach Agnes Water machten, um selber Arbeit zu suchen. Doch wir machten uns nicht auf den Weg, ohne vorher die berühmte Bundaberg-Rum Destillerie zu besuchen. Dort haben wir an einer Führung teilgenommen, bei der wir zum Schluss zwei Rumsorten probieren durften und uns durch diese geschmacksvolle Verkostung zum Kauf einer Flasche entschlossen haben.


Auf dem Weg nach Agnes Water hielten wir an verschiedenen Farmen an und fragten nach Arbeit. Leider wurde uns auf jeder Farm das Gleiche erzählt: "Grade keine gute Saison - nichts zu tun." "Nehmen nur Backpacker aus Workinghostels." - Keine Arbeit. Super.
Doch zum Glück wurde unsere erfolgslose Arbeitsuche mit der wunderschönen Natur entlohnt die uns auf dem Weg nach Agnes Water begleitete. (Anstelle von Beschreibungen folgen hier einfach mal ein paar Bilder)



Im 100 Kilometer entfernten Agnes Water angekommen, trafen wir zufällig einen Australier wieder, den wir schon in Bundaberg kennengelernt hatten und der uns viele schöne Plätze in der Umgebung zeigte. Bei ein paar Bier, abends am Strand, erzählte er uns viele interessante Dinge über Australien (mit schrecken mussten wir feststellen, dass es hier im Sommer schon abends um 7 dunkel werden soll, was wir immer noch nicht wahr haben wollen). Durch ihn lernten wir den australischen Slang und ein paar neue Wörter kennen.

Vorgestern Vormittag, als wir an einem abgelegenem Strand entlang liefen, trafen wir auf eine Surfschule, der wir eine Weile zusahen und uns nach einem Gespräch mit dem Surflehrer dazu entschieden, am Nachmittag an einem 4 stündigem Surfkurs teilzunehmen. Für nur 30 Dollar pro Person (an anderen Orten kosten diese Kurse locker das zwei bis fünffache) bekamen wir eine volle Surfausrüstung und eine gute Einweisung an Land sowie im Wasser. Es gelang uns sogar mehrmals für eine längere Zeit auf dem Board zu stehen, was schwerer war als es aussieht. Echt ein wahnsinnig schönes Gefühl.
Durch diesen Kurs haben wir nun die wichtigsten Abläufe beim surfen gelernt und können beim nächsten Mal ohne Kurs weiter üben.


Da unsere Arbeitsuche auf dem Land leider nicht geglückt ist, haben wir uns gestern dazu entschlossen, wieder nach Bundaberg zurück zu fahren und nochmals in ein Workinghostel einzuchecken und zu arbeiten. Wir werden aber trotzdem weiterhin versuchen, ohne diese Hostels Arbeit zu finden, damit wir dafür nicht unnötiges Geld ausgeben müssen.

Viele Grüße nach Deutschland.

Montag, 31. August 2009

Wir haben Arbeit...

...harte Arbeit.
Donnerstag sind wir in ein Workinghostel eingecheckt und durften zur Begrüßung jeweils 165 Dollar/ Woche für das Hostel und 40 Dollar für den Shuttlebus zahlen. Das heißt, dass wir jetzt fast zwei Tage arbeiten mussten, um dieses Geld wieder reinzuholen.

Wir haben schon auf vielen Farmen gearbeitet. Am ersten Tag hat Jana von 14 bis 22 Uhr Steine und Stöcke aus Chillischoten ausssortiert. Am nächsten Tag mussten wir beide 5 Uhr aufstehen und wurden auf eine Passionsfruit-Farm gebracht. Dort haben wir die reifen Passionfruits unter den Sträuchern aufgesammelt. Später musste ich noch beim Planting mithelfen und Löcher in die Erde graben und riesige Wurzeln entfernen. Und das alles unter der heißen Sonne. Dass mir dabei ein Traktoranhänger über den Fus gefahren ist, ich mir den Arm aufgeschlitzt habe und riesige Blasen an den Händen habe, macht die Sache auch nicht besser.


Außerdem haben wir schon 10 Stunden lang Auverginen geerntet. Ein anderes mal Cherrytomatoes, Zucchinis und Paprikas - Wir hatten also genug zu tun.
Wir wollen jetzt noch bis Mittwoch arbeiten (denn dann ist die Woche rum) und danach selber auf die Farmen fahren und nach Arbeit fragen. Denn dann bräuchten wir kein Hostel und keinen Shuttlebus mehr bezahlen und würden über 400 Dollar pro Woche sparen.

Außerdem haben wir uns per Mail beim Oktoberfest in Brisbane beworben. Das deutsche Fest also, das auch in Australien gefeiert wird. Doch wenn wir dort Bier ausschänken wollen, brauchen wir dafür noch eine spezielle Lizens die wir vorher für 80 Dollar erwerben müssen.

Jetzt werden wir erstmal wieder zum Hostel zurück gehen und uns ausruhen, denn morgen geht es weiter.

See you. René and Jana